Info über die Exerzitien

Schweigeexerzitien in Rheine Bentlage

unter der Leitung von  Bernard Lübbering

Von Montag 07.01 – Donnerstag den 10.01.2019

Anmeldungen und genauere Informationen bis zum 07.12.2018

bei Heinz Wansing oder Andrea Kleinwächter

 

Wanderexerzitien am Edersee vom 01.05 – 05.05.2019

Edertalsperre und Waldecker Bucht

Genauere Informationen und Anmeldungen über Pia Suletzki

oder Claudia Völkering

            Anmeldungen bitte bis zum 15.01.2019

Für 2020

05.01 – 09.01 2020

Inselexerzitien auf Norderney

Norderney: Tipps für Urlaub auf der Nordseeinsel | NDR.de ...

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Brief an Bischof Dr. Felix Genn

Als Ergebnis unserer Vollversammlung 2018

wurde ein Brief an Bischof Dr. Felix Genn

aufgesetzt und verschickt.

Hier der Brief

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Kulturwandel

Arbeitsheft Kulturwandel im Bistum

Begleitschreiben des Bischofs

Liebe Schwestern und Brüder, 

Seit vielen Jahren engagieren Sie sich als Seelsorgerinnen und 
Seelsorger, als Mitglieder in den Gremien der Mitverantwortung, 
als Christinnen und Christen und erleben tagtäglich und hautnah 
die Herausforderungen, vor denen die Kirche im Bistum Münster 
heute steht. 

Für diesen Dienst kann ich Ihnen nicht genug danken. 
Ich tue dies im Bewusstsein und Wissen darum, 
dass Sie so unserem Glauben und unserer Kirche vor Ort ein Gesicht 
geben und den Glauben an den Auferstandenen bezeugen. 

Auch auf Bistumsebene stellen wir uns seit langem der Frage, 
wie wir angesichts der gesellschaftlichen wie auch kirchlichen 
Veränderungen diesen oftmals als Kulturwandel bezeichneten 
Wechsel von der Volkskirche hin zu einer Kirche des Volkes Gottes 
gut begleiten, unterstützen und fördern können. 
Hierzu dienen die Prozesse der letzten Jahre wie zum Beispiel die 
Neustrukturierung der Pfarreien, die Einführung der 
Verwaltungsreferenten/-innen, die Arbeit mit und am Pastoralplan 
des Bistums und den lokalen Pastoralplänen, 
um nur einige Beispiele zu nennen. 

Gleichzeitig wissen wir: Es bleibt herausfordernd, eine glaubwürdige, 
dialogische und dienende Kirche zu sein und immer mehr zu werden. 

Der dreieinige Gott, der als Vater, Sohn und Heiliger Geist ein Gott 
der Beziehung ist, hat uns in der Menschwerdung, in Tod und 
Auferstehung Jesu Christi gezeigt, dass er Beziehung mit uns sucht: 
„In dieser Offenbarung redet der unsichtbare Gott aus überströmender 
Liebe die Menschen an wie Freunde und verkehrt mit ihnen, um sie in 
seine Gemeinschaft einzuladen und aufzunehmen“, wie es 
das II. Vatikanische Konzil sagt.  

Wir wollen eine Kirche sein, die diese Einladung Gottes glaubwürdig 
lebt und erfahrbar macht. Sie konkretisiert sich darin, 
dass Menschen miteinander und mit Gott in Berührung kommen und Leben 
in Fülle für alle gelingt. 
So können wir unseren Blick weiten, von Strukturprozessen, Planungen 
und Umbrüchen hin zur Verkündigung, zum Dienst am Nächsten und an 
der Gesellschaft, zur Hoffnung auf ein Leben mit Gott.
Auf diözesaner Ebene sind mehrere grundlegende Prozesse angestoßen 
worden, die helfen sollen, dieses Beziehungsangebot, das wir als 
Kirche im Bistum Münster aussprechen, sichtbar und erfahrbar 
zu machen. 

Der vorliegende Text „Kulturwandel im Bistum Münster“ beschreibt 
in der gebotenen Kürze und Differenzierung diese unterschiedlichen 
Prozesse und Vereinbarungen, die unser Handeln in den kommenden 
Jahren prägen und profilieren sollen. 

Diese eröffnen neue Möglichkeiten für die Pfarreien und Gemeinden 
in unserem Bistum und stärken hierbei die Verantwortung aller, 
die vor Ort ihr Christsein leben. 
Diese Prozesse werden wir seitens der Bistumsebene so gut wie 
möglich und so intensiv wie nötig unterstützen und begleiten. 

Ich lade Sie ein und bitte Sie: Lassen Sie uns gemeinsam diesen Gott 
des Lebens verkünden und von der Menschenfreundlichkeit Gottes 
Zeugnis ablegen. Wenn wir dies glaubwürdig tun, werden wir auch in 
Zukunft Menschen für seine Kirche gewinnen. 
Die im folgenden genannten Prozesse, Themen und Entscheidungen 
sollen diesem Anliegen dienen. 

Mit herzlichen Segenswünschen für Ihren Dienst! 

Ihr Bischof  

Arbeitsheft 2018-Kulturwandel

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Gemeinsamer Kreuzweg 12. März 2017

Unser gemeinsamer Kreuzweg am 12.März.2017

In diesem Jahr haben wir uns am Zentralfriedhof der Stadt Münster verabredet. Viele Denkmäler und Grabschriften legen Zeugnis ab von über hundertzehn Jahren Kirchlichen, bürgerlichen und politischen Lebens der Stadt Münster.

Jesus fällt unter dem Kreuz

Der Zentralfriedhof ist ein Ort der Stille, des Totengedenkens, der Andacht und der Trauer. Aber er ist auch ein Ort zum Verweilen, zum Spazierengehen mitten in der Stadt.

Mit 30 Schwestern und Brüdern haben wir uns dort getroffen und haben an den unterschiedlichsten Stellen dem Leidensweg Jesu gedacht.

Jesus und die weinenden Frauen

 

Er ist auferstanden

( Ein Denkmal das der 1264 Toten Münsters gedenkt, die im Bombenkrieg 1940-1945 ihr Leben lassen mussten.)

… damit auch ihr dort seid, wo ich bin.

          In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern:

          Euer Herz lasse sich nicht verwirren.

          Glaubt an Gott,

          und glaubt an mich:

          im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen.

          Wenn es nicht so wäre,

          hätte ich Euch dann gesagt:

         ich gehe, um einen Platz für Euch vorzubereiten?

         Wenn ich gegangen bin

         und einen Platz für Euch vorbereitet habe,

         komme ich wieder

         und werde euch zu mir holen,

         damit auch ihr dort seid, wo ich bin.
Johannes 14, 1 -3

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Vollversammlung-2016 auf dem Annaberg in Haltern am See

Liebe Schwestern und Brüder,

Die Vollversammlung liegt hinter uns, es war ein gutes Miteinander. Viele haben die Vollversammlung genutzt um mit den anderen ins Gespräch zu kommen. Und mit fast 65 Teilnehmer war es eine gut besuchte Vollversammlung.

Unter anderem haben wir einen neuen geistlichen Leiter gewählt, Walter Blenker wird nun diese Aufgabe übernehmen. Clemens-August haben wir gebührend verabschiedet.

Liebe Grüße

Ruth

geistliche-leiterleitung-2016

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Kreuzweg in Tilbeckl

Bericht über den Kreuzweg in Tilbeckl

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Goldene Pristerjubiläum Ewald Spieker

Seelsorger vom Bauernhof

Ein Goldenes Priesterjubiläum wird am Sonntag in St. Clemens begangen. : Seelsorger vom Bauernhof

MÜNSTER-HILTRUP –

Seit fünf Jahrzehnten ist Ewald Spieker Priester – jetzt wird gefeiert.

Von Andreas Hasenkamp

„Klar war, ich gehe nicht in einen Orden. Ich wollte Weltpriester werden“, sagt Ewald Spieker. Am 25. Januar 1966 wurde er zum Priester geweiht. Am Sonntag (24. Januar) feiert der jetzige Pfarrer emeritus sein Goldenes Priesterjubiläum. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr in der St.-Clemens-Kirche. Danach gibt es einen Empfang im Pfarrheim. Der Seelsorger bittet, auf Geschenke zu verzichten und in der Kollekte für Flüchtlinge zu spenden.

Für Spieker war der Beruf des Priesters eine von zwei Optionen: „Auf dem Bauernhof lebt man mit der Natur, mit allem Schönen, das damit verbunden ist, und allem Schweren. Ich habe früh mit angefasst und viel mitgearbeitet. Man ist der Natur verbunden und das heißt auch mit Gott verbunden. Das war ganzheitlich.“ Tierarzt werden oder Priester? Diese Frage beschäftigte den Abiturienten. Schließlich wählte er den Beruf des Priesters: „Ich vermute mal, weil ich da mehr mit Menschen zu tun hatte. Aber ich habe mir lange beide Möglichkeiten offengehalten.“

Geweiht wurde Spieker am 25. Januar 1966, kurz nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil im Paulus-Dom von Bischof Joseph Höffner, gemeinsam mit insgesamt 33 Kandidaten.

„Ich habe mir keine der Stellen in den 50 Jahren selbst ausgesucht – nur dass ich jetzt in Hiltrup wohne, das habe ich mir selber ausgesucht. Ich kann sagen, dass der Beruf schön ist. Ich hatte ganz unterschiedliche Aufgaben: Vier Jahre war ich in Westkirchen. Seit 1970 bin ich nur in Münster.“ Er wurde Kaplan in Mauritz, war sieben Jahre Rektor bei den Canisianern, gleichzeitig im Generalvikariat zuständig für „Berufe der Kirche“, also für den Nachwuchs der geistlichen Berufe.

„Dann wurde ich 1981 Pfarrer in Gremmendorf für 22 Jahre, bis 2003. Sieben Jahre davon betreute ich parallel Laientheologen, zukünftige Pastoralreferenten und Religionslehrer.“ Er hat viel Strukturwandel miterlebt. Zur Zeit in St. Ida sagt er: „Das war eine schöne Aufgabe – weil es überschaubar war. Wenn ich mir heute die Großgemeinden ansehe – das kann ein Pfarrer nicht mehr überschauen. Es leiden etwas die persönlichen Kontakte“.

Nach 2003 ging er nach Hiltrup und kümmerte sich einige Jahre auf Diözesanebene um die „Junge Gemeinde“ sowie um Priester mit Alkoholproblemen.

Was bedeutet ihm das Goldene Priesterjubiläum? „Eigentlich ist es nur ein Innehalten – am nächsten Tag ist schon wieder Alltag. Am Montag, am eigentlichen Weihtag, habe ich eine Beerdigung.“ Sehr wichtig ist ihm der Kontakt zur Familie und zum Freundeskreis.

Quelle: Westfälische Nachrichten 22.01.2016

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Was soll ich für dich tun

„Was soll ich für dich tun?“

So fragte Jesus den blinden Bartimäus,
so fragt mich der Schuhverkäufer und Kellner.

Frage auch ich die anderen,
was ich für sie tun kann?

Die kranke Nachbarin, den vereinsamten Witwer?
Frage ich die Gemeinde,
wo ich meine Talente einbringen kann?
Fragen wir die Asylanten, was ihnen helfen kann,
ob sie Deutschkurse oder Sportangebote brauchen?

Irmela Mies-Suermann, In: Pfarrbriefservice.de
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Friede mit Gott

Friede mit Gott
Wie geht das?

Gerecht gemacht aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn. (Die Bibel, Brief an die Römer 5,1)
Frieden haben! Das möchte ich auch. Frieden haben mit Gott – wie geht das? Paulus behauptet: Durch den Glauben. Der Glaube an Jesus Christus ist der Schlüssel zu Gott.
Der junge Mönch Luther fragte: „Wie bekomme ich einen gnädigen Gott?“ Luther dachte, er müsse möglichst viel arbeiten, fasten und beten, um Gott gnädig zu stimmen. Als er den Römerbrief las, ging ihm auf: Das ist ja alles nicht nötig! Ich brauche nicht dieses oder jenes zu tun, um Frieden mit Gott zu haben. Es reicht, wenn ich glaube, dass Gott es gut mit mir meint. Gottes Liebe muss ich mir nicht verdienen. Ich bin geliebt von Gott, ohne dass ich dafür etwas tun muss. In der Sprache Luthers: Ich bin geliebt, allein aus Gnade. Als Luther sich das klar machte, konnte er sagen: Nun habe ich Friede mit Gott. Nun vertraue ich auf Jesus Christus allein.
Der Advent ist eine gute Zeit, um wieder neu über den Grund unseres Glaubens nachzudenken. Der Schlüssel ist Jesus. Wenn wir auf ihn schauen, dann sehen wir Gottes Liebe in Person. In Jesus zeigt sich Gott, wie er ist: voller Liebe zu den Menschen. Von Leidenschaft für das Leben erfüllt. Sein Leben, seine Worte und sein Handeln zeigen uns, wie gut es Gott mit uns meint. So können wir dem Frieden näher kommen. Dem Frieden mit Gott. Dem Frieden in unseren Herzen. Und nicht zuletzt: Dem Frieden in dieser Welt.
Text: Karen Hinrichs In: Pfarrbriefservice.de

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Barmherzig sein

Barmherzig sein – Christus begegnen
Wie geht ein barmherziges Leben heute?
Hungrige speisen, Durstige tränken, Nackte bekleiden: Die Werke der Barmherzigkeit scheinen – oberflächlich betrachtet – in Zeiten von sozialer Marktwirtschaft und Sozialstaat nicht mehr so dringlich zu sein wie einst, als Jesus sie formulierte und die christliche Tradition sie lebendig hielt. Der evangelische Theologe und Publizist Fulbert Steffensky beschreibt, was Barmherzigkeit heute bedeuten kann.

7. Tote begraben

Noch gab es keine Kultur ohne Sorge für die Toten. Es bildeten sich Bruderschaften, die sich der Beerdigung und des Gedächtnisses der Toten annahmen. Zu deren Aufgaben gehörte das Begräbnis mittelloser, verfemter und hingerichteter Personen. Zu diesem Werk der Barmherzigkeit gehörte die Sorge für ihre Seele. So entwickelte sich ein Armeseelenkult, der besonders in katholischen Gegenden heute noch zu finden ist. Unbeerdigt bleibt in unserer heutigen Gesellschaft niemand, aber vergessen werden viele. Wer human leben will, muss die Namen der Toten kennen, muss wissen, was ihnen gelungen und misslungen ist. Dies gilt nicht nur für die Toten aus dem Kreis der eigenen Verwandtschaft.

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